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Christian Voigt Tenor

Christian Voigt studierte in seiner Heimatstadt Berlin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Heinz Reeh und Dietrich Fischer-Dieskau Gesang. 1995 war er Preisträger des 6.Internationalen Mozart-Wettbewerbs in Salzburg. Er absolvierte Meisterkurse bei Peter Schreier, Josef Protschka, Kurt Equiluz, Wolfram Rieger und René Kollo und war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.


Im Verlauf seiner Karriere sang er u.a. in bedeutenden Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, Palais des Beaux Arts Brüssel, Stephanien-Saal Graz, Théâtre des Champs-Élysées Paris, in Berlin Philharmonie und Konzerthaus am Gendarmenmarkt, der Liederhalle Stuttgart und der Tonhalle Zürich und Opernhäusern wie der  Opéra de Bastille, Teatro Massimo di Palermo, Staatsoper Hannover,  Oper Frankfurt, China National Opera House in Beijing u.a. und arbeitete mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Philippe Jordan, Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe, Michael Schoenwandt, Adam Fischer, Gerd Albrecht, Dietfried Bernet, Constantin Trinks, Rudolf Piehlmayer u.a. sowie bedeutenden Orchestern Europas wie dem Chamber Orchestra of Europe, La Chapelle Royale, der Staatskapelle Berlin, dem Bach-Collegium Stuttgart und dem Danish Radio Concert Orchestra zusammen. Er erhielt Einladungen zu internationalen Festivals wie Styriarte-Graz, Richard-Strauss-Festspiele Garmisch-Partenkirchen, Dresdener Musikfestspiele, Schwetzinger Festspiele, Wiener Festwochen, Bad Hersberger Opernfestspiele, Budapester Spring Festival, Al Bustan Festival Beirut, Schlossfestspiele Zwingenberg, Internationale Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart und Schubertiade Feldkirch, wo er bereits 1997 debütierte und 1998 in der Reihe „Junge Meister auf Schloß Achberg“ Schuberts Winterreise mit O. Pohl am Klavier interpretierte.


In der Oper debütierte Christian Voigt Im März 2011 sehr erfolgreich als Siegfried an der Opéra de Bastille in Paris unter dem Dirigat von Philippe Jordan. In dieser Partie gastierte er auch an der Staatsoper Hannover und im Oktober 2011 am Staatstheater Darmstadt (die FAZ schrieb „Christian Voigt ist auch hier grandios...“). Er arbeitete mit Regisseuren wie Calixto Bieto, Udo Samel, Frank Hilbrich, Hans-Peter Lehmann, Carlos Wagner, Giuseppe Frigeni, Brigitte Fassbaender, Eva-Maria Höckmayr, John Dew, Ingo Kerkhof, Andreas Hutter, Stephen Taylor u.a.


Im Ring-Zyklus am Theater Freiburg war er in den Spielzeiten 2008/2009,2009/10, 2010/11 und 2011/12 als Siegmund (Die Walküre) und als Siegfried in beiden Partien (Siegfried und Götterdämmerung) zu hören. Im Frühjahr 2012 debütierte er als Lohengrin in Freiburg und sang diese Partie auch am Hessischen Staatstheater Wiesbaden .Im Frühjahr 2013 sang er den Siegfried in Götterdämmerung in einer konzertanten Aufführung mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Jonathan Nott.


2009/10 erhielt er für den Siegfried (Götterdämmerung) am Theater Freiburg von der Opernwelt die Nominierung als Nachwuchssänger des Jahres.


In der Spielzeit 2012/13 sang er abermals den Lohengrin, debütierte im April 2013 als Parsifal in Freiburg und sang wiederum  Siegfried am Staatstheater Darmstadt.


Im Herbst 2013 folgte sein umjubeltes Rollendebüt als Tristan am Staatstheater Oldenburg und im Februar 2014 mit großem Erfolg sein Rollendebüt als Tannhäuser in Freiburg.


Im September 2014debütierte er als Siegfried in der gleichnamigen Oper von Richard Wagner erfolgreich am China National Opera House in Beijing, im Oktober folgte  das Hausdebüt als Paul in Hans Krásas Oper „Die Verlobung im Traum“ am Badischen Staatstheater Karlsruhe.


Zu Beginn des Jahres 2015 sang er den „Lohengrin“ in der gleichnamigen Oper von Richard Wagner an der Opéra de Rennes.


Der Jahreswechsel 2015/2016 führte Christian Voigt nach Palermo, wo er in der von Graham Vick inszenierten Produktion des „Rings“ von Richard Wagner am Teatro Massimo Palermo sehr erfolgreich beide Siegfriede in „Siegfried“ und „Götterdämmerung“  sowie im Anschluß Ende Februar 2016  an der Oper Leipzig ebenfalls den „Siegfried“ sang.


Zudem gastierte er u.a. an der Oper Frankfurt (Schuberts Schwanengesang in einer szenischen Fassung von Udo Samel), am Festspielhaus Bregenz (Max im Freischütz), an der Staatsoper Prag (Erik in Der fliegende Holländer) und an der Staatsoper Izmir (Erik) mit einer Vorstellung im antiken Theater von Aspendos vor über 7.000 Zuschauern. Am Tiroler Landestheater Innsbruck sang er Max, Bacchus (Ariadne auf Naxos), Eisenstein (Die Fledermaus) und Erik. Im Februar 2011 gastierte er als Siegmund (Die Walküre) am Staatstheater Oldenburg.


Im Konzert- und Liedbereich widmet sich Christian Voigt hauptsächlich den Werken der Meister der Klassik und der Romantik wie Bach, Händel, Schubert, Schumann, Brahms, Mozart, Beethoven, Haydn, Wolf, Strauss und Mahler. Sein Liedrepertoire ist umfangreich und umfasst die großen Liedzyklen wie auch spezielles Repertoire. 1998 sang er u.a. Die schöne Magelone von Johannes Brahms und erstmals Mahlers Lied von der Erde. 2001 folgte eine Tournee mit der Schönen Magelone und anderen Liedzyklen durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Holland. Im November 2009 nahm er an der Aufführung von Rudi Stephans 2. Sinfoniekonzert Die ersten Menschen (Auszüge) teil.


CD-Produktionen u.a. unter der Leitung von Helmuth Rilling (F.Schubert/ E.Denisov Lazarus) bei Hännsler sowie mit Philippe Herreweghe (Schumann Faust- Szenen) bei harmonia mundi und bei Naxos Alceste von Anton Schweitzer runden das künstlerische Wirken ab.


Ein DVD-Mitschnitt mit Christian Voigt als Siegfried von einer Aufführung der gleichnamigen Oper von Richard Wagner aus dem NCPA Beijing ist bei DR-Classics erhältlich.


www.christianvoigt-tenor.com


Saison 2017/2018 (November 2017) - bitte verwenden Sie nur diese Biografie und vernichten Sie Material älteren Datums!




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